home Parrucche Lanza Perücken in der onkologischen Behandlung

Perücken, Chemotherapien und andere onkologische Behandlungen

Grundsätzliche Informationen

Alle unsere Perücken (außer der Economy Kollektion) können zu einer Chemotherapie-Periode und zur unmittelbar darauffolgenden Zeit angewendet werden und tragen zum Wohlergehen und zur Lebensqualität des Patienten bei. Sie sind nämlich mit dem CE-Kennzeichen ausgestattet, dank dessen sie als wahre Medizinprodukte nach italienischer und europäischer Norm betrachtet werden können.

Um das eben behauptete noch einmal unter Beweis zu stellen: es gibt im Moment in ganz Italien mindestens 40 Vereinigungen, Pflegeheime und Krankenhäuser, die ihren Patienten unsere Perücken zur Verfügung stellen.

Informationen und Ratschläge

Die Chemotherapie besteht aus dem therapeutischen Gebrauch bestimmter den Krebszellen gegenüber sehr aggressiven Medikamenten.

Unglücklicherweise wirkt sich diese Aggressivität auch auf normales Gewebe und Zellen des Körpers aus, miteingenommen die Haarwurzeln, die für das Wachstum und die Stärke der Haare verantwortlich sind. Dies ist der Grund für den Haarausfall, der auf einen Chemotherapie-Zyklus folgt.

Am Ende der Therapie sind die normalen Körperzellen allerdings wieder in der Lage, sich mit einer gewissen Schnelligkeit wiederzubilden: die Behandlung noch nicht hinter sich habend, fangen die aufgrund der Chemotherapie eventuell verlorenen Haare an, neu zu wachsen.

Grundsätzlich fangen die Haare an, innerhalb weniger Tage oder Wochen nach dem Beginn der Chemotherapie auszufallen. Die Stärke des Haarverlusts kann mehr oder weniger stark ausfallen, ja nachdem, welche Medikamente benutzt, und wie sie dosiert werden, bzw. auf welche Art der Patient auf die Therapie reagiert.

In einem Zeitraum von normalerweise 3 bis 6 Monaten nach der Beendigung des Therapiezykluses neigen die Haare jedoch weder dazu, die ursprünglichen Merkmale wiederzugewinnen: zuerst eher lichter und relativ dünn, neigen sie kurz später wieder zu alter Dichte und Belastbarkeit, auch über eine längere Zeitspanne.

Der Gebrauch einer Perücke im Zusammenhang mit einer Chemotherapie ist an sich nicht sonderlich dramatisch, er wird schnell eine alltägliche Angewohnheit und ist ohnehin fast immer nur eine vorübergehende Maßnahme.

Die Strahlentherapie besteht jedoch aus der Anwendung von Bestrahlung, die eine hohe Energie aufweisen, und stark konzentriert zur Zerstörung der Tumorzellen beitragen.

Im Unterschied zur Chemotherapie werden die Haare nur dann ausfallen, wenn die Bestrahlung auch den Kopf betrifft. Ihr Nachwachsen müsste ab 6 bis 12 Monaten nach dem Abschluss der Behandlung einsetzen, aber es könnte sein, dass sie danach nicht mehr so füllig, gut verteilt und robust sind, wie sie es vorher waren.

In einigen Fällen kann der Ausfall sich als dauerhaft erweisen, oder der Nachwuchs findet nur stellenweise, und leider nicht immer mit optimalen und ästhetischen Ergebnissen statt. In solchen Fällen kann das Tragen einer Perücke zur normalen Aktivität werden, automatisch, wie 1000 andere Tätigkeiten, die wir jeden einzelnen Tag ohne Mühe ausführen, da wir an sie gewöhnt sind.

Sicher, das Bewusstsein davon, dass man die eigenen Haare für einen mehr oder weniger langen oder sogar unbestimmten Zeitraum verlieren wird, kann starke Emotionen, Stress, Wut oder Niedergeschlagenheit hervorrufen. Die innere Kraft und Entschlossenheit der Patienten ist in diesen Fällen entscheidend um die verlorene Unbeschwertheit wiederzufinden, sowie die Solidarität der Familie, der Kollegen oder der eigenen Freunde. Das Bewusstsein davon, dass man auf ein verlässliches Produkt von hoher Qualität wie eine Perücke von Lanza zählen kann, hilft dabei, die innere Stärke und den Reaktionswillen in sich selbst wiederzufinden.

Einige praktische Hinweise für den Umgang mit dem Haupthaar während einer Chemotherapie oder anderen onkologische Behandlungen

Die Haare sofort vor dem Beginn der Behandlung kurz zu schneiden, vermeidet eine zu starke Belastung an der Haarwurzel, da sie auf diese Weise nicht die zu langen Haare tragen muss. Somit lässt sich ein kompletter oder stellenweiser Haarausfall wenigstens um ein bisschen verlängern.

  • Während der Behandlungsphase und unmittelbar danach ist zu empfehlen, für die eigenen Haare möglichst sanfte Produkte zu benutzen. Wir empfehlen Ihnen das kräftigende S3 Echosline Shampoo, welches Sie auf unserer Zubehörseite finden können. Selbstverständlich aber wird die Perücke mit spezifischen Produkten behandelt, die auch mit dem anderen Zubehör auf der Webseite zu finden sind.
  • Dauerwellen und Färbungen sind für mindestens 6 Monate nach der Therapie zu vermeiden. Eine gute Perücke kann in dieser Phase der langsamen Rückkehr zur Normalität noch sehr nützlich sein.
  • Die Haare sollten extrem vorsichtig gebürstet werden, am Besten mit möglichst weichen Borsten.
  • Von der Benutzung eines Helms oder eines Föhn sollte abgesehen werden.
  • Die Haare sollten nicht zum Pferdeschwanz gebunden oder generell geflochten werden. Haarspangen, wenn sie schon benutzt werden, sollten nicht zu stark am Haar ziehen.
  • Den Gebrauch von Lockenwickler ist auf das kleinstmögliche Maß zu reduzieren, weichere Modelle sollten bevorzugt werden. Es existieren auch Bauarten aus Schaumstoff.
  • Die Perücken von Lanza und Ellen Wille, welche wir auf dieser Webseite präsentieren, decken alle Bedürfnisse ab, von Größe, Länge, Styling bis zur Farbe. Behalten Sie vor Augen, wenn Sie das bevorzugte Modell aussuchen, dass die Typen Monofilament **** und Monofilament deluxe ***** besonders in den Fällen von sehr starkem Haarausfall empfohlen werden, da sie auf dem oberen Teil einen transparenten Effekt aufweisen, welche sie praktisch ununterscheidbar zu normalem Haar macht. Dies heißt aber nicht, dass sich alle anderen Perückentypen während einer Chemotherapie nicht als geeignete erweisen können.
  • Unsere Perücken von Lanza und Ellen Wille sind dafür gedacht und so konstruiert, dass sie perfekt anzuziehen sind, und während den verschiedensten Alltagssituationen an ihrem Platz bleiben. Die Elastizität ihrer Konstruktion macht sie an die verschiedensten Grundmaße anpassungsfähig. Es gibt außerdem einige Modelle die für diejenigen gedacht sind, dessen Kopf etwas kleiner oder größer als der Durchschnitt ist. Dies trifft allerdings nur auf weniger als 2-3% der potentiellen Kunden zu.
  • Im Falle einer besonders empfindlichen Kopfhaut, welche sich während einer Chemotherapie bilden kann, ist es möglich, eine dünne Haube unter der Perücke anzuziehen, um die Irritation auf das Bestmöglichste zu reduzieren oder komplett zu beseitigen. Die weichsten Modelle sind aus einem Fasergewebe aus Bambus und kosten nur wenig mehr. Auch diese Modelle sind auf unserer Zubehörseite zu finden.
  • Wir empfehlen auch einen praktischen und eleganten Turban für den Übergang, wenn man es wünscht, auch für die Perücke. Gucken Sie sich diesbezüglich gerne die wunderschöne, superneue und komplett in Europa gefertigte Libera! Kollektion an.